Aktuelle Forschungen belegen, dass Personen aus der LGBTIQ+-Community besonders häufig von digitaler Gewalt betroffen sind, die durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) verstärkt wird. Diese Technologien ermöglichen es, gezielte Angriffe und Diskriminierungen zu automatisieren und zu intensivieren. Die Studie der Universität Bielefeld hebt hervor, dass insbesondere soziale Medien als Plattformen für diese Art von Gewalt dienen. Die Forscher*innen fordern eine Anpassung des Gewaltschutzgesetzes, um digitale Gewalt effektiver bekämpfen zu können. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, KI-gestützte Technologien kritisch zu hinterfragen und zu regulieren.
Verwandte Artikel
Bundesfamilienministerin Prien streicht Förderung für queeres Jugendnetzwerk Lambda
Nach über drei Jahrzehnten staatlicher Unterstützung verliert das bundesweit einzige spezialisierte Jugendnetzwerk für queere junge Menschen seine Finanzierung – dem Verein droht das Aus.
Correctiv-Recherche: AfD setzt KI-Tool für queerfeindliche Propaganda ein
Eine verdeckte Recherche zeigt, wie die AfD mit der internen Plattform „Alternita" automatisiert Kampagnenmaterial erstellt – darunter Warnungen vor einer „Regenbogendiktatur".
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.