Der Iran hat von der FIFA gefordert, ein Verbot von Pride-Flaggen während der Fußball-Weltmeisterschaft zu erlassen. Diese Forderung ist Teil einer Liste von Bedingungen, die der Iran für seine Teilnahme an der WM stellt. Die Entscheidung hat international für Aufsehen gesorgt und wird von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert. Sie sehen darin einen weiteren Versuch des Irans, die Sichtbarkeit der LGBTIQ+-Community zu unterdrücken und die Rechte queerer Menschen zu beschneiden. Die FIFA steht unter Druck, eine klare Haltung zu diesem Thema einzunehmen und die Menschenrechte zu verteidigen.
Verwandte Artikel
FIFA-Strafe wegen homophober Rufe bei WM-Gastgeber Mexiko
Die FIFA hat Mexiko wegen homophober Rufe in Stadien bestraft und Fanblöcke gesperrt.
Iran plante Mord an Volker Beck
Der Iran soll geplant haben, den schwulen Ex-Bundestagsabgeordneten Volker Beck zu töten.
FIFA weitet Sperre gegen homophoben Argentinier auf WM aus
Die FIFA hat eine Sperre gegen Gianluca Prestianni wegen homophober Äußerungen auf die WM ausgeweitet.