Der britische Menschenrechtsaktivist Peter Tatchell kritisiert die FIFA für ihren Umgang mit Ländern, die Homosexualität kriminalisieren.
Die FIFA steht erneut in der Kritik, da sie es versäumt hat, ihre Antidiskriminierungsrichtlinien konsequent durchzusetzen. Der britische Menschenrechtsaktivist Peter Tatchell wirft der FIFA vor, die Augen vor der Realität in Ländern zu verschließen, die Homosexualität kriminalisieren. Trotz ihrer eigenen Regeln, die Diskriminierung jeglicher Art verbieten, finden in diesen Ländern weiterhin internationale Turniere statt. Tatchell fordert die FIFA auf, klare Maßnahmen zu ergreifen und die Vergabe von Turnieren an solche Länder zu überdenken. Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Diskussion über die Verantwortung internationaler Sportorganisationen für Menschenrechte immer lauter wird.
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