In Ungarn sorgt ein weiteres Verbot für internationale Aufmerksamkeit. Die Regierung hat beschlossen, Demonstrationen zum Trans Day of Visibility zu untersagen. Diese Entscheidung kommt nach dem bereits bestehenden Verbot von Pride-Veranstaltungen im Jahr 2025. Menschenrechtsorganisationen und Aktivisten kritisieren diesen Schritt scharf und sehen darin einen weiteren Angriff auf die Rechte der LGBTIQ+-Community. Die ungarische Regierung rechtfertigt das Verbot mit Sicherheitsbedenken, doch Kritiker vermuten politische Motive. Die internationale Gemeinschaft wird dazu aufgerufen, Druck auf Ungarn auszuüben, um die Grundrechte der Community zu schützen.
Verwandte Artikel
Schweiz: Trans Frau aus Frauenbereich im Freibad abgeführt
Eine Trans Frau wurde in Bern aus dem FKK-Bereich eines Freibades abgeführt, obwohl sie sich rechtmäßig dort aufhielt.
Abgeordnete fordern Überstellung von Maja T. nach Deutschland
Vor zwei Jahren wurde die nichtbinäre Person Maja T. rechtswidrig nach Ungarn ausgeliefert. Abgeordnete fordern ihre Rückkehr nach Deutschland.
Budapest Pride erstmals seit Jahren ohne Verbote
Der Budapest Pride kann in diesem Jahr ohne Einschränkungen stattfinden, nachdem Viktor Orbán abgewählt wurde.