In Russland werden derzeit wesentliche digitale Angebote im Großraum Moskau gesperrt, was einen weiteren Angriff auf Kritiker und LGBTIQ+-Menschen darstellt. Diese Maßnahmen erschweren es Aktivisten, sich zu organisieren und Informationen zu verbreiten. Die russische Regierung hat in den letzten Jahren zunehmend Druck auf die LGBTIQ+-Gemeinschaft ausgeübt, indem sie Gesetze erlassen hat, die die Rechte dieser Gruppe stark einschränken. Die Sperrung digitaler Plattformen ist ein weiterer Schritt, um die Meinungsfreiheit zu unterdrücken und die Organisation von Protesten zu verhindern. Menschenrechtsgruppen verurteilen diese Vorgehensweise scharf und fordern die internationale Gemeinschaft auf, gegen diese Unterdrückung vorzugehen.
Verwandte Artikel
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.
Amnesty International stuft Rowling-Krisenzentrum als menschenrechtsfeindlich ein
In einem neuen Bericht ordnet Amnesty International UK das von J.K. Rowling gegründete Frauenkrisenzentrum Beira's Place der anti-rechte-Bewegung gegen Trans-Personen zu. Rowling und das Zentrum äußerten sich bislang nicht dazu.
Hexenjagd im Niger: Militärjunta startet Massenverhaftungen queerer Menschen
Im Niger führt die Militärjunta Massenverhaftungen von queeren Menschen durch, was zu einer humanitären Krise führen könnte.