In Russland hat eine Razzia beim größten Verlagshaus Eksmo stattgefunden, bei der tausende Bücher mit LGBTIQ+-Themen beschlagnahmt wurden. Der Verlagschef wurde festgenommen, und die Behörden werfen dem Verlag vor, 'nicht-traditionelle Werte' zu propagieren.
Die Maßnahmen sind Teil einer breiteren Kampagne der russischen Regierung gegen LGBTIQ+-Rechte und -Repräsentation. Internationale Beobachter*innen und Menschenrechtsorganisationen verurteilen das Vorgehen scharf und sehen darin einen weiteren Schritt zur Unterdrückung von Minderheitenrechten in Russland.
Verwandte Artikel
Moskauer Lokalpolitiker wegen Regenbogen-T-Shirt zu Arrest verurteilt
Ein Regenbogen-T-Shirt reichte einem Moskauer Lokalpolitiker als Beweis für „Extremismus“ – das Gericht verurteilte ihn zu zehn Tagen Arrest und ließ das Kleidungsstück vernichten.
Moskauer Kommunalwahl-Kandidat wegen Regenbogen-Shirt für zehn Tage inhaftiert
Weil er ein T-Shirt mit dem Wort „LOVE" in Regenbogenfarben trug, wurde ein Kommunalwahl-Kandidat in Moskau zu zehn Tagen Haft verurteilt. Grundlage ist das russische Extremismus-Urteil gegen die „internationale LGBT-Bewegung".
Tennisprofi Kasatkina und Ex-Eiskunstläuferin Sabijako heiraten in Athen
Tennisspielerin Darja Kassatkina und die frühere Eiskunstläuferin Natalja Sabijako haben in Athen geheiratet – ein bewusstes Zeichen gegen Russlands staatliche Homophobie.