In einem erneuten Schlag gegen zivilgesellschaftliche Organisationen hat Russland die Menschenrechtsgruppe Memorial verboten. Memorial wurde lange Zeit als Stimme des liberalen Russlands angesehen und setzte sich für die Rechte politisch Verfolgter ein, darunter auch für die LGBTIQ+-Community. Die Entscheidung, die Organisation als 'extremistisch' einzustufen, wird international kritisiert und als Versuch gewertet, kritische Stimmen im Land weiter zu unterdrücken. Die Schließung von Memorial ist Teil einer breiteren Strategie der russischen Regierung, gegen oppositionelle Bewegungen und Menschenrechtsaktivisten vorzugehen.
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