In einem erneuten Schlag gegen zivilgesellschaftliche Organisationen hat Russland die Menschenrechtsgruppe Memorial verboten. Memorial wurde lange Zeit als Stimme des liberalen Russlands angesehen und setzte sich für die Rechte politisch Verfolgter ein, darunter auch für die LGBTIQ+-Community. Die Entscheidung, die Organisation als 'extremistisch' einzustufen, wird international kritisiert und als Versuch gewertet, kritische Stimmen im Land weiter zu unterdrücken. Die Schließung von Memorial ist Teil einer breiteren Strategie der russischen Regierung, gegen oppositionelle Bewegungen und Menschenrechtsaktivisten vorzugehen.
Verwandte Artikel
Queerbeauftragter Pantisano spricht von seiner schweren Erkrankung
Der SPD-Politiker berichtet über seine seltene Lebererkrankung und die hohen Behandlungskosten.
Bremen: Queerfeindliche Straftaten mehr als verdoppelt
In Bremen ist die Zahl queerfeindlicher Straftaten 2025 stark gestiegen.
Lebensgefahr in Bangladesch - Angriffe, Morde und Erpressungen haben deutlich zugenommen
Die Lage für Schwule in Bangladesch hat sich dramatisch verschlechtert, berichtet eine Menschenrechtsorganisation.