Das senegalesische Parlament hat die Höchststrafe für Homosexualität auf bis zu zehn Jahre Gefängnis erhöht.
Das Parlament in Senegal hat ein Gesetz verabschiedet, das die Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Beziehungen verdoppelt. Die Nationalversammlung stimmte am Mittwoch (11. März) für das Gesetz, das die Strafe auf bis zu zehn Jahre Gefängnis erhöht. Homosexualität ist bereits in Senegal kriminalisiert, aber die neuen Maßnahmen verschärfen die rechtlichen Konsequenzen erheblich. Kritiker der Gesetzgebung warnen vor einer Zunahme der Diskriminierung und Gewalt gegen die LGBTQ+-Gemeinschaft im Land. Die Gesetzesänderung wird als Rückschritt für die Menschenrechte in Senegal angesehen und stößt international auf scharfe Kritik. Menschenrechtsorganisationen fordern die senegalesische Regierung auf, die Entscheidung zu überdenken und die Rechte sexueller Minderheiten zu schützen.
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