In Litauen plant die Regierung eine Verfassungsänderung, die Ehe und Familie so definieren soll, dass Homosexuelle und Regenbogenfamilien ausgeschlossen werden. Dieser Schritt wird von Menschenrechtsorganisationen als direkter Angriff auf die LGBTIQ+-Rechte gewertet. Die geplante Änderung hat bereits zu Protesten im Land geführt, da sie die Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren und ihren Familieninstitutionalisiert. Kritiker sehen darin einen Rückschritt für die Menschenrechte und fordern die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf die litauische Regierung auszuüben.
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