Im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen kam es am Wochenende zu zwei queerfeindlichen Straftaten. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag stattfanden. Bei dem ersten Vorfall wurde ein schwules Paar von einer Gruppe Jugendlicher verbal angegriffen und bedroht. Im zweiten Fall wurde eine trans Frau in einem nahegelegenen Park belästigt und geschlagen. Die Polizei sucht nach Zeugen, um die Täter zu identifizieren. Diese Vorfälle unterstreichen die anhaltende Notwendigkeit für mehr Schutz und Unterstützung für die LGBTIQ+-Community in der Region.
Verwandte Artikel
Judoka Timo Cavelius spricht offen über sein Coming-out
Der deutsche Judo-Olympionike Timo Cavelius erzählt, warum er sich 2020 öffentlich outete und wie sein Team reagierte. Für Los Angeles 2028 hat er sich neue sportliche Ziele gesetzt.
13-Jährige in Hessen wegen Regenbogen-Accessoires attackiert
Drei Jugendliche haben ein 13-jähriges Mädchen am Bahnhof Neu-Anspach wegen seines Regenbogenarmbands beleidigt und geschlagen. Der Staatsschutz ermittelt, die Polizei bittet um Hinweise.
Berliner Senat unterstützt Verschärfung des Selbstbestimmungsgesetzes
Der Berliner Senat unterstützt einen Vorstoß von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, das Selbstbestimmungsgesetz um einen Prüfmechanismus bei Missbrauchsverdacht zu ergänzen. Die Grünen werfen der Koalition einen Kurswechsel vor, Fachverbände warnen vor einem Generalverdacht gegen trans Personen.