Rechtsextreme Angriffe in Berlin nehmen zu, wobei jeder fünfte Angriff LGBTIQ+-Personen betrifft.
In Berlin wurden laut der Opferberatung Reachout im vergangenen Jahr zahlreiche rechtsextreme Angriffe registriert, von denen knapp jeder fünfte LGBTIQ+-Personen betraf. Die steigende Zahl der Angriffe zeigt eine besorgniserregende Entwicklung in der Hauptstadt, die als besonders weltoffen gilt. Die Berichte umfassen sowohl physische Angriffe als auch verbale Übergriffe und Sachbeschädigungen. Aktivisten fordern die Politik auf, entschiedener gegen rechtsextreme Gewalt vorzugehen und den Schutz gefährdeter Gruppen zu verbessern. Die Berliner Polizei hat angekündigt, ihre Präsenz in betroffenen Gebieten zu verstärken und die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zu intensivieren, um die Sicherheit von LGBTIQ+-Personen zu gewährleisten.
Verwandte Artikel
Kontaktfrau des Berliner CSD-Attentäters in Syrien festgenommen
Eine 27-jährige Britin, die kurz vor dem CSD-Anschlag in Berlin mit dem Attentäter kommuniziert haben soll, ist in Syrien festgenommen worden. Die Ermittlungen zum Anschlag vom 25. Juli laufen weiter.
Mallorca: Gruppen attackieren Cruising-Gebiet bei Palma
In einem Cruising-Gebiet bei Palma de Mallorca häufen sich Übergriffe auf schwule Männer: Betroffene berichten von einer „Jagd auf Schwule" mit Drohungen und Sachbeschädigung. Ähnliche Vorfälle gab es zuletzt auch in mehreren deutschen Städten.
Rechtsextremer Provokateur Milo Yiannopoulos aus den USA abgeschoben
US-Einwanderungsbehörden haben Milo Yiannopoulos festgenommen und nach Großbritannien abgeschoben – wegen eines seit 2019 überzogenen Visums. Der frühere Breitbart-Redakteur war über Jahre für Hetze gegen trans Menschen bekannt.