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Ofcom ermittelt gegen GB News nach Aussage zu Pride und Pädophilie

Ofcom ermittelt gegen GB News nach Aussage zu Pride und Pädophilie

Bild: KI-generiert (Higgsfield) · Illustration

Die britische Medienaufsicht Ofcom untersucht GB News nach über 12.000 Beschwerden zu einer Sendung, in der eine Kommentatorin Pride mit Pädophilie in Verbindung brachte. Sender und Moderator distanzierten sich noch live von der Aussage.

Die britische Medienaufsicht Ofcom hat eine Untersuchung gegen den Sender GB News eingeleitet. Anlass ist eine Äußerung der katholischen Journalistin und CitizenGO-Kampagnenleiterin Caroline Farrow in der Sendung „Alex Armstrong Tonight“ vom 5. Juli 2026.

Farrow hatte dort behauptet, Pride handle längst nicht mehr von den Rechten homosexueller Menschen, sondern feiere „jede Sexualität, die nicht heterosexuell ist, einschließlich sehr bizarrer und ungesunder Neigungen wie Furries und Zoophilie und sogar sogenannte minderjährigenattrahierte Menschen – Pädophile“. Damit stellte sie Pädophilie in eine Reihe mit sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität.

Mehr als 12.000 Zuschauer:innen beschwerten sich bei Ofcom – ein Rekordwert für eine Sendung von GB News. Die Behörde prüft nun, ob die Äußerungen gegen den Rundfunkkodex verstoßen.

GB News distanzierte sich von den Aussagen: Sie seien „ihre eigene Meinung“ und spiegelten „nicht die Ansichten oder redaktionelle Haltung von GB News“ wider; im Studio seien sie „wiederholt und deutlich widersprochen“ worden. Moderator Alex Armstrong wies die Behauptung noch live zurück: Es handle sich um ein „uraltes homophobes Klischee“, mit dem schwule Menschen „verunglimpft und verleumdet“ werden sollten – „faule und beleidigende Argumente“.

Ofcom ist die zuständige Regulierungsbehörde für britische Rundfunkveranstalter und kann bei bestätigten Verstößen Sanktionen bis hin zu Bußgeldern verhängen. Ergebnis und Zeitrahmen der Untersuchung stehen noch aus.

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