In Pilsen, Tschechien, hat das Landgericht den Prozess zur Auslieferung des Neonazis Sven Liebich eröffnet. Liebich, der sich auch als Marla Svenja Liebich identifiziert, steht im Verdacht, in Deutschland zahlreiche rechtsextreme Straftaten begangen zu haben. Die tschechischen Behörden prüfen nun, ob eine Auslieferung nach Deutschland rechtlich möglich ist. Der Fall hat in beiden Ländern für erhebliches Aufsehen gesorgt, da Liebich als prominente Figur der rechtsextremen Szene gilt. Die Entscheidung über die Auslieferung könnte weitreichende Konsequenzen für die Zusammenarbeit der Justizbehörden in Europa haben.
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