In Osnabrück beginnt der Prozess gegen einen 35-jährigen Mann, der beschuldigt wird, seinen Mitbewohner aufgrund von dessen Homosexualität ermordet zu haben. Der Angeklagte soll zuvor seinem Opfer mit Verweis auf die Bibel gedroht haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, aus religiösem Hass gehandelt zu haben. Der Fall hat in der LGBTIQ+-Community Bestürzung ausgelöst und wird als weiteres Beispiel für die Gefahren von queerfeindlichem Hass gesehen. Der Prozess wird mit Spannung verfolgt, da er auch die Frage aufwirft, inwiefern religiöse Überzeugungen als Motiv für Gewalt dienen können.
Verwandte Artikel
Freddie Mercurys Münchner Zeit als Theaterstück
Ein neues Theaterstück beleuchtet Freddie Mercurys aufregende Jahre in München.
Jugendliche mit mehr Zustimmung zu rechtsextremen Positionen
Eine neue Studie aus Schleswig-Holstein zeigt, dass abwertende Einstellungen gegenüber Lesben und Schwulen unter Schüler*innen zugenommen haben.
Bildungssenatorin entschuldigt sich bei schwulem Lehrer
Nach monatelangem Mobbing an einer Berliner Schule entschuldigt sich die Bildungssenatorin bei einem betroffenen Lehrer.