In Osnabrück beginnt der Prozess gegen einen 35-jährigen Mann, der beschuldigt wird, seinen Mitbewohner aufgrund von dessen Homosexualität ermordet zu haben. Der Angeklagte soll zuvor seinem Opfer mit Verweis auf die Bibel gedroht haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, aus religiösem Hass gehandelt zu haben. Der Fall hat in der LGBTIQ+-Community Bestürzung ausgelöst und wird als weiteres Beispiel für die Gefahren von queerfeindlichem Hass gesehen. Der Prozess wird mit Spannung verfolgt, da er auch die Frage aufwirft, inwiefern religiöse Überzeugungen als Motiv für Gewalt dienen können.
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