Klaus Wowereit reflektiert 25 Jahre nach seinem Coming-Out über die gesellschaftliche Debatte, die er angestoßen hat.
Der ehemalige Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit hat sich 25 Jahre nach seinem berühmten Satz "Ich bin schwul, und das ist gut so" zu den gesellschaftlichen Veränderungen geäußert, die sein Coming-Out ausgelöst hat. Wowereit betonte, dass es wichtig sei, als Gesellschaft wachsam und wehrhaft zu bleiben, um Errungenschaften im Bereich der Gleichberechtigung zu schützen. Er hob hervor, dass die Akzeptanz von LGBTIQ+-Personen in Deutschland gewachsen sei, warnte jedoch vor einem Rückschritt durch aufkommende populistische Strömungen. Wowereit ermutigte die Community, weiterhin für ihre Rechte zu kämpfen und sich nicht einschüchtern zu lassen.
Verwandte Artikel
Bärbel Bas tritt zurück: Eine Verbündete der queeren Community geht
Bärbel Bas gibt das Amt der Bundesarbeitsministerin und den SPD-Co-Vorsitz auf. Sie nennt den Tod ihrer Stieftochter als Grund und kritisiert Angriffe, auch aus der Union.
US-Senator Tuberville warnt vor 'Furries' im Cockpit und nennt Trans-Sein eine Krankheit
Im US-Senat hat Tommy Tuberville trans Menschen als "deranged" bezeichnet und eine Überschneidung zur Furry-Szene behauptet – daraus leitete er ein Risiko für die Flugsicherheit ab.
Bundestag berät schärfere Strafen für K.-o.-Tropfen
Der Bundestag berät über schärfere Strafen für den Einsatz von K.-o.-Tropfen bei Vergewaltigung und Raub: Die Mindeststrafe soll von drei auf fünf Jahre steigen, nachdem der Bundesgerichtshof 2024 eine schärfere Einstufung ohne Gesetzesgrundlage abgelehnt hatte.