Im Trierer Dom haben die Heilig-Rock-Tage mit einem besonderen Queer-Gottesdienst begonnen. Bischof Stephan Ackermann eröffnete die Veranstaltung, die ein Zeichen für Inklusion und Akzeptanz in der katholischen Kirche setzen soll. Der Gottesdienst wurde von vielen als wichtiger Schritt zur Anerkennung und Unterstützung der LGBTQ+-Gemeinschaft innerhalb der Kirche angesehen. Kritiker bemängeln jedoch, dass solche symbolischen Gesten nicht ausreichen, um die tief verwurzelten strukturellen Probleme der Kirche anzugehen. Dennoch bleibt der Queer-Gottesdienst ein bedeutendes Signal für mehr Offenheit und Dialog in religiösen Institutionen.
Verwandte Artikel
Bundesfamilienministerin Prien streicht Förderung für queeres Jugendnetzwerk Lambda
Nach über drei Jahrzehnten staatlicher Unterstützung verliert das bundesweit einzige spezialisierte Jugendnetzwerk für queere junge Menschen seine Finanzierung – dem Verein droht das Aus.
Correctiv-Recherche: AfD setzt KI-Tool für queerfeindliche Propaganda ein
Eine verdeckte Recherche zeigt, wie die AfD mit der internen Plattform „Alternita" automatisiert Kampagnenmaterial erstellt – darunter Warnungen vor einer „Regenbogendiktatur".
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.