Der aktuelle Jahresbericht von Amnesty International wirft Deutschland vor, zur Verschärfung der Menschenrechtskrise beizutragen. Besonders im Fokus steht die Verunsicherung von queeren Menschen durch politische Entscheidungen. Während Donald Trump als Hauptverantwortlicher für die globale Verschlechterung der Menschenrechtslage genannt wird, wird auch Deutschland für seine Rolle in dieser Krise kritisiert. Die Organisation fordert von Berlin, eine aktivere Rolle im Schutz und der Förderung von Menschenrechten, insbesondere für die LGBTIQ+-Community, zu übernehmen.
Verwandte Artikel
Bundesfamilienministerin Prien streicht Förderung für queeres Jugendnetzwerk Lambda
Nach über drei Jahrzehnten staatlicher Unterstützung verliert das bundesweit einzige spezialisierte Jugendnetzwerk für queere junge Menschen seine Finanzierung – dem Verein droht das Aus.
Correctiv-Recherche: AfD setzt KI-Tool für queerfeindliche Propaganda ein
Eine verdeckte Recherche zeigt, wie die AfD mit der internen Plattform „Alternita" automatisiert Kampagnenmaterial erstellt – darunter Warnungen vor einer „Regenbogendiktatur".
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.