Die Chicago Bulls haben sich von Jaden Ivey getrennt, nachdem er in einem Livestream homophobe Kommentare abgegeben hatte.
Die Chicago Bulls haben sich entschieden, den Vertrag mit dem NBA-Profi Jaden Ivey aufzulösen. Grund dafür sind homophobe Aussagen, die Ivey in einem Livestream auf Instagram getätigt hatte. Der Basketballspieler kritisierte die Liga für die Abhaltung von Pride-Veranstaltungen und äußerte sich abfällig über die LGBTIQ+-Community. Die Reaktionen darauf waren heftig, und sowohl Fans als auch Organisationen forderten Konsequenzen. Die Bulls reagierten prompt und trennten sich von Ivey. Die NBA hat in den letzten Jahren verstärkt auf Diversität und Inklusion gesetzt, weshalb solche Aussagen nicht toleriert werden. Der Vorfall wirft erneut ein Licht auf die Herausforderungen, vor denen die Liga im Umgang mit Diskriminierung steht.
Verwandte Artikel
DFB sperrt Ex-Zweitligatrainer Härtel wegen diskriminierenden Verhaltens
Das DFB-Sportgericht verhängt gegen Jens Härtel ein zwölfwöchiges Funktionsverbot, vier Wochen davon zur Bewährung. Dazu kommt ein Deeskalationstraining.
Homophobe Beleidigungen gegen Héctor Bellerín: Spaniens Staatsanwaltschaft ermittelt
Ein Fußball-YouTuber hatte Betis-Verteidiger Héctor Bellerín als „verdeckten Schwulen“ beschimpft. Die Provinzstaatsanwaltschaft Madrid prüft nun, ob die Äußerungen strafbar sind.
Heated-Rivalry-Produzenten gründen die Irina Foundation für queere Sport- und Kunstprogramme
Die Macher der Serie „Heated Rivalry“ haben mit der Irina Foundation eine reale Stiftung gestartet. Sie soll Sport- und Kunstprogramme für LGBTQIA2S+-Gemeinschaften und benachteiligte Gruppen fördern.