Im Senegal ist ein junger Mann zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, nachdem das verschärfte Anti-Homosexuellen-Gesetz in Kraft getreten ist. Dieses Urteil markiert den ersten Fall unter dem neuen Gesetz, das weltweit für Kritik sorgt. Menschenrechtsorganisationen verurteilen die Entscheidung als Rückschritt und fordern die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf die senegalesische Regierung auszuüben, um die Rechte der LGBTIQ+-Community zu schützen. Die Situation im Senegal zeigt die anhaltenden Herausforderungen, denen queere Menschen in vielen Teilen der Welt gegenüberstehen.
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