Der Cooper Do-nuts Riot war einer der frühesten dokumentierten Aufstände von LGBTQ+ Menschen gegen Polizeiwillkür in den USA. Er ereignete sich in einem rund um die Uhr geöffneten Donut-Lokal in der Innenstadt von Los Angeles, das Drag Queens, Transvestiten, Sexarbeiter:innen und schwulen Männern als einer der wenigen Orte diente, an denen sie sich nachts unbehelligt aufhalten konnten.
Als die Polizei bei einer Routinekontrolle mehrere Gäste wegen ihrer Kleidung oder ihres Auftretens festnehmen wollte, widersetzten sich die Anwesenden der Festnahme, und es kam zu einer spontanen Straßenauseinandersetzung mit den Beamten. Der Vorfall ereignete sich Jahre vor dem Compton's Cafeteria Riot in San Francisco und dem Stonewall-Aufstand in New York und gilt als frühes Beispiel dafür, dass sich queere Communities schon lange vor diesen bekannteren Ereignissen gegen polizeiliche Schikane zur Wehr setzten.