„Don’t Ask, Don’t Tell“ (DADT) bezeichnet die Regelung der US-Streitkräfte zu homosexuellen Soldat*innen von 1993 bis 2011. Sie beruht auf dem Gesetz Public Law 103–160 und der Verteidigungsdirektive 1304.26, die Präsident Bill Clinton am 21. Dezember 1993 erließ. In Kraft trat sie am 28. Februar 1994.
Vorgesetzte durften nicht nach der sexuellen Orientierung fragen. Offen schwule, lesbische oder bisexuelle Menschen blieben vom Dienst ausgeschlossen, und wer sich als homosexuell bezeichnete oder „homosexuelles Verhalten“ zeigte, konnte entlassen werden. Vorher galt seit 1982 ausdrücklich die Linie, Homosexualität sei mit dem Militärdienst unvereinbar.
Der Kongress hob DADT mit dem „Don’t Ask, Don’t Tell Repeal Act of 2010“ auf, den Präsident Barack Obama am 22. Dezember 2010 unterzeichnete. Die Aufhebung wurde am 20. September 2011 wirksam.