Entpathologisierung

Entpathologisierung bezeichnet den Prozess, bei dem sexuelle Orientierungen oder Geschlechtsidentitäten nicht länger als Krankheiten oder psychische Störungen klassifiziert werden. 1973 strich die American Psychiatric Association Homosexualität aus ihrem Diagnosemanual DSM. Erst 2019 entfernte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Transidentität aus ihrer Krankheitsliste ICD-11, was als bedeutender Erfolg queerer Bürgerrechtsbewegungen gilt.

Verwandte Begriffe

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