Der Regenbogenpass ist ein informelles Dokument, das in Deutschland von einigen Kommunen und queeren Organisationen ausgegeben wird und Menschen im LGBTQ+-Bereich Vergünstigungen oder Zugang zu bestimmten Angeboten verschaffen soll. Daneben bezeichnet der Begriff auch die Forderung nach einem offiziellen dritten Geschlechtseintrag oder nach einer vereinfachten Möglichkeit, den Personenstandseintrag zu ändern. In einem weiteren Sinne steht der Begriff für die politische Anerkennung und den Schutz von LGBTQ+-Identitäten durch staatliche Institutionen. Die Diskussion um den Regenbogenpass spiegelt das Ringen um rechtliche Sichtbarkeit und Anerkennung wider.