In Eagle, Idaho, sammelt eine Initiative Geld, um einen für sein „Hetero Awesome Fest“ bekannten Saloon zu übernehmen und in eine LGBTIQ+-Bar mit Drag-Auftritten und Gemeinschaftsraum zu verwandeln.
Bild: KI-generiert · Illustration
In der Kleinstadt Eagle im US-Bundesstaat Idaho sammelt eine Initiative Geld, um ein für seine rechte und queerfeindliche Ausrichtung bekanntes Lokal zu übernehmen und in eine LGBTIQ+-Bar zu verwandeln. Der „Old State Saloon“ steht zum Verkauf: 2,4 Millionen US-Dollar für das Grundstück, weitere 500.000 Dollar für die Schanklizenz.
Besitzer Mark Fitzpatrick hatte das Lokal zuletzt mit dem selbst ausgerufenen „Hetero Awesome Fest“ bekannt gemacht, einer Veranstaltung, die er als Feier „traditioneller Geschlechterrollen und heterosexueller Großartigkeit“ und als Gegenentwurf zu Pride-Events bewarb. Tatsächlich kamen nur rund 50 Gäste. Für zusätzliche Schlagzeilen sorgte der Saloon, weil er Mitarbeitenden der Einwanderungsbehörde ICE Freigetränke gegen Trinkgeld anbot – im Umfeld von Abschiebungen, die auf entsprechende Hinweise zurückgingen.
Die Kampagne für die Übernahme leitet Montgomery Kuykendall. Ziel sind drei Millionen Dollar; bis zum 27. August waren über die Spendenplattform GoFundMe rund 6.725 Dollar zusammengekommen. Aus dem Lokal soll unter dem Namen „New State Saloon“ ein Ort mit Drag-Auftritten, Tanz, Livemusik und Raum für Nachbarschaftstreffen werden. Zwei bis fünf Prozent der wöchentlichen Einnahmen sollen künftig an die ACLU of Idaho und das Wassmuth Center for Human Rights gehen. „Ein Ort, der für Spaltung stand, kann zu einem Ort werden, an dem Menschen zusammenkommen“, heißt es in der Kampagnenbeschreibung.
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