Das Jugendnetzwerk Lambda e.V. hat sich entschieden gegen ein vorgeschlagenes Social-Media-Verbot für Minderjährige ausgesprochen. In einer Stellungnahme betont die Organisation, dass digitale Räume für viele junge Menschen, insbesondere für queere Jugendliche, unverzichtbar sind. Diese Plattformen bieten nicht nur einen Raum für Austausch und Unterstützung, sondern auch für die Entwicklung einer eigenen Identität. Ein Verbot würde die Lebensrealität dieser Jugendlichen ignorieren und keines der zugrunde liegenden Probleme lösen, so die Kritik. Lambda e.V. fordert stattdessen einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien und mehr Bildungsangebote, um die Medienkompetenz junger Menschen zu stärken.
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