Die Ermittlungsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Anzeigen wegen Hass und Hetze im Internet. Vor allem queere Menschen sind Zielscheibe dieser digitalen Angriffe. Die Polizei berichtet von einer Zunahme der Fälle, bei denen die Täter gezielt gegen LGBTIQ+-Personen hetzen und Bedrohungen aussprechen. Die Landesregierung plant, die Ressourcen für die Bekämpfung von Hasskriminalität zu erhöhen und mehr Präventionsarbeit zu leisten. Experten betonen die Notwendigkeit, die digitale Zivilcourage zu stärken und Betroffene besser zu unterstützen. Die Entwicklung zeigt, dass trotz Fortschritten in der gesellschaftlichen Akzeptanz queerer Menschen, die digitale Gewalt eine ernsthafte Bedrohung bleibt.
Verwandte Artikel
Leopold nach Grindr-Attacke: "Die Scham muss die Seite wechseln"
Der Musiker Leopold spricht über seine Erfahrungen nach einem Überfall bei einem Online-Date.
So queerfeindlich ist das "Regierungsprogramm" der AfD
Die AfD Mecklenburg-Vorpommern startet mit einem queerfeindlichen Programm in den Landtagswahlkampf.
Neuer Aschaffenburger CSU-OB verbietet Regenbogenfahnen an öffentlichen Gebäuden
Der neue CSU-Oberbürgermeister von Aschaffenburg hat das Hissen der Regenbogenfahne an öffentlichen Gebäuden verboten.