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ITB-Studie: Sicherheitsgefühl queerer Reisender in den USA bricht ein

ITB-Studie: Sicherheitsgefühl queerer Reisender in den USA bricht ein

Bild: KI-generiert (Higgsfield) · Illustration

Eine Studie von ITB Berlin, A3M Global Monitoring und Diversity Tourism zeigt: Das wahrgenommene Sicherheitsgefühl queerer Reisender in den USA ist binnen eines Jahres drastisch gesunken. Kanada und die Niederlande schneiden weiterhin am besten ab.

Die zweite Ausgabe der Studie "LGBTQ+ Travel Safety 2026" von ITB Berlin, A3M Global Monitoring und Diversity Tourism zeichnet ein deutlich verschlechtertes Bild für queere Reisende in den USA. Für die Untersuchung bewerteten 69 Reiseexpertinnen und -touristen 28 zusätzliche Länder, insgesamt liegen damit Einschätzungen zu 46 Ländern und Territorien vor.

In den USA sank der Anteil der Befragten, die queeren Menschen einen respektvollen Umgang in der Gesellschaft bescheinigen, von 35 Prozent im Vorjahr auf nur noch 17 Prozent. Ähnlich deutlich fiel der Rückgang bei der Bewertung des Verhaltens der Polizei aus: von 39 auf 17 Prozent. Einzig bei der Zugänglichkeit queerer Orte verbesserte sich der Wert - von 61 auf 83 Prozent.

Am besten schnitten in der Gesamtwertung erneut Kanada und die Niederlande ab, insbesondere beim respektvollen Umgang mit queeren Personen und Paaren sowie im Kontakt mit Polizei und Behörden. Auch Spanien und Österreich erhielten gute Bewertungen. Für Deutschland zeigt die Studie trotz vergleichsweise starker Rechtslage ein uneinheitliches Bild: Der Anteil der Befragten, die einzelne Regionen als risikoreicher für queere Reisende einstufen, stieg von 65 auf 71 Prozent.

Als wachsendes Problem benennt die Studie zudem digitale Bedrohungen - in mehreren untersuchten Ländern, auch in Europa, berichteten Befragte von gezielten Übergriffen auf queere Reisende über Dating-Apps und soziale Netzwerke.

16.08.2026

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