Eine repräsentative Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach offenbart eine positive Entwicklung in der gesellschaftlichen Akzeptanz queerer Lebensentwürfe. In Großstädten wie Berlin, Hamburg und München geben 78 Prozent der Befragten an, Homosexualität voll akzeptieren zu können, ein Anstieg um 12 Prozent seit 2020.
Dennoch berichten 22 Prozent der queeren Befragten von Diskriminierungserfahrungen am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft. Besonders betroffen sind Trans-Personen und Paare in ländlichen Regionen. Die Studie fordert mehr Aufklärungsarbeit in Schulen und Medien.
Queere Verbände wie der Bundestag der Lesben- und Schwulenorganisationen sehen in den Ergebnissen einen Erfolg der CSD-Bewegungen, mahnen aber vor Ressentiments in konservativen Kreisen. Die Daten basieren auf 5.000 Interviews landesweit.
Experten prognostizieren weitere Verbesserungen durch gesetzliche Fortschritte, warnen jedoch vor Backlash-Effekten durch rechte Populisten.
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