Die Lage für die LGBT-Community in Äthiopien verschlechtert sich zunehmend. In den letzten Wochen kam es zu mehreren gewalttätigen Übergriffen auf schwule Männer. Besonders alarmierend ist der jüngste Fall, bei dem ein bekannter Journalist von einem Mob attackiert wurde. Menschenrechtsorganisationen berichten von einer Zunahme von Hetzjagden und fordern die Regierung auf, entschiedene Maßnahmen zum Schutz der LGBT-Community zu ergreifen. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich besorgt über die eskalierende Gewalt und die Untätigkeit der äthiopischen Behörden.
Verwandte Artikel
LAPD-Beamter deckt homophobe und rassistische Kollegen auf – und gerät selbst ins Visier
Ein Polizist aus Los Angeles zeichnete monatelang diskriminierende Aussagen von Kollegen auf. Nun drohen ihm selbst rechtliche Konsequenzen – wegen der Aufnahmen.
40 Jahre nach homophobem Mord: Brüder in Großbritannien verurteilt
Anthony Littler wurde 1984 in London erschlagen, weil die Täter ihn für schwul hielten. Erst ein Geständnis nach fast drei Jahrzehnten brachte den Fall wieder ins Rollen.
Doppelter homophober Angriff im Berliner James-Simon-Park
In der Nacht zu Samstag griffen Unbekannte im Berliner James-Simon-Park innerhalb weniger Minuten zwei Männer offenbar wegen ihrer sexuellen Identität an. Die Polizei ermittelt, einer der Männer musste im Krankenhaus behandelt werden.