In Budapest wird am kommenden Samstag der Pride-Marsch zum ersten Mal seit Jahren ohne behördliche Einschränkungen stattfinden. Dies ist eine direkte Folge der Abwahl des queerfeindlichen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Der neue Regierungschef, Péter Magyar, hat bislang keine klaren Aussagen zu seiner Queerpolitik gemacht, wird aber nicht persönlich am Pride teilnehmen. Trotz der Unsicherheit über die politische Zukunft zeigt die ungarische LGBTIQ+-Community Optimismus und bereitet sich auf eine große Feier der Vielfalt vor. Erwartet werden bis zu 200.000 Teilnehmer, die die Straßen der ungarischen Hauptstadt in ein buntes Spektakel verwandeln wollen. Die Veranstaltung steht symbolisch für den Fortschritt und die Hoffnung auf mehr Akzeptanz und Gleichberechtigung in Ungarn.
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