Ein Mann aus Seattle wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er eine Transgender-Frau im Universitätsviertel der Stadt gewaltsam angegriffen hatte. Der Täter hatte zuvor erklärt, er hoffe, dass Präsident Donald Trump alle Transgender-Personen töten würde. Der Fall zeigt, wie schnell Belästigung in gewalttätige, von Vorurteilen motivierte Verbrechen eskalieren kann. Die Verurteilung wird von LGBTQ+-Aktivisten als wichtiger Schritt zur Bekämpfung von Hassverbrechen angesehen, die in den letzten Jahren zugenommen haben.
Verwandte Artikel
Megan Rapinoe: Trans-Sportverbote schaden allen Mädchen und Frauen
Die frühere Fußball-Nationalspielerin warnt vor Gesetzen, die Mädchen zu medizinischen Geschlechtstests zwingen würden – und berichtet, wie sie selbst wegen ihres Engagements für Trans-Rechte einen Werbevertrag verlor.
Mormonenkirche bewirbt versehentlich Modemarke für schwule Ex-Mitglieder
Auf Instagram und Facebook postete die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ein Interview mit einem Designer – ohne zu wissen, dass er hinter einer Modemarke für queere Ex-Mormonen steckt.
US-Gesundheitsministerium kippt Pläne für Anti-Trans-Krankenhausregel
Die US-Behörde HHS lässt eine Verordnung fallen, die Kliniken bei geschlechtsangleichender Versorgung Minderjähriger die komplette Medicare- und Medicaid-Finanzierung entzogen hätte – nach mehr als 30.000 Protestschreiben.