Der Martin Gropius Bau in Berlin widmet der ostdeutschen Künstlerin Gabriele Stötzer eine umfassende Ausstellung. Stötzer, die als Pionierin des Queerfeminismus gilt, hat mit ihrer Kunst die Grenzen der Geschlechterrollen hinterfragt, lange bevor der Begriff Queerfeminismus überhaupt existierte. Ihre Arbeiten aus den 1980er Jahren sind geprägt von einem radikalen Freiheitsbegriff, der Lust und Körperlichkeit zelebriert. Die Ausstellung zeigt Fotografien, Filme und Installationen, die Stötzers Engagement für Selbstbestimmung und Widerstand gegen autoritäre Strukturen dokumentieren. Besucher*innen können sich auf eine inspirierende Reise durch das Schaffen einer Frau freuen, die mit ihrer Kunst die Gesellschaft herausforderte und bis heute beeinflusst.
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