Polit-Groteske 'Monster's Paradise' kritisiert Trump in der Hamburgischen Staatsoper

Polit-Groteske 'Monster's Paradise' kritisiert Trump in der Hamburgischen Staatsoper
Die Uraufführung der Oper 'Monster's Paradise' von Olga Neuwirth in der Hamburgischen Staatsoper verbindet Vampirinnen und Monster mit einer Satire auf Donald Trump. Die Produktion thematisiert queere Perspektiven auf Politik und Gesellschaft.

Am Sonntag feierte die Polit-Groteske 'Monster's Paradise' ihre Uraufführung in der Hamburgischen Staatsoper. Die Musik stammt von der Komponistin Olga Neuwirth, die mit dissonanten Klängen und filmischen Melodien eine herausfordernde Klangwelt schafft. Das Orchester wurde um Drumkit und E-Gitarre erweitert.

Die Revue rückt Vampirinnen und ein Monster in den Mittelpunkt, die auf Donald Trump treffen. Sie erzeugt kraftvolle Bilder mit viel Bühnenzauber und hymnischen Chören. Der Text greift zeitlose Themen auf, bleibt jedoch plakativ und lotet sie nicht tief aus. Dennoch wird Kunst als Ausweg aus politischen Krisen präsentiert.

Dirigiert von Titus Engel performt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg die anspruchsvolle Partitur. Die Produktion reagiert auf aktuelle Entwicklungen wie den wachsenden Rechtspopulismus und bietet queere Perspektiven auf Machtstrukturen. Kritiker loben die visuelle und musikalische Innovation.

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