Im Gespräch mit einer australischen Journalistin bezeichnet sich die Schauspielerin erstmals ausdrücklich als pansexuell. Sie hatte sich schon länger offen zu ihrer wandelbaren Sexualität geäußert - zuletzt in einem Buch über weibliche sexuelle Fantasien.
Bild: KI-generiert · Illustration
Die Schauspielerin Gillian Anderson hat sich im Gespräch mit der australischen Journalistin Nikki Gemmell als pansexuell bezeichnet. Sie sei pan, also pansexuell, also zu allen Geschlechtern hingezogen, schreibt Gemmell in ihrem Interview für The Australian. Die 58-Jährige ergänzte darin, sie fühle sich sowohl von den Unterarmen und Händen mancher Männer als auch von Lippen, Gesäß und Schlüsselbein mancher Frauen angezogen.
Ganz neu ist das Thema für Anderson nicht. Bereits 2015 sprach sie mit dem Telegraph über frühere gleichgeschlechtliche Beziehungen und zeigte sich offen für weitere: Für sie gehe es in einer Beziehung darum, einen anderen Menschen zu lieben - das Geschlecht sei irrelevant. Im August erzählte sie der Times von einer ihrer ersten Beziehungen, mit einer älteren Mitschülerin: heimlich und von Schuldgefühlen begleitet, bis ein späterer Freund davon erfuhr und die Beziehung deswegen beendete. In einem Interview des New Yorker von 2024 zu ihrem Buch Want, einer Sammlung eingesandter sexueller Fantasien von Frauen, hatte sie bereits gefragt, ob sie pansexuell oder bisexuell sei.
Aktuell ist Anderson im Horrorfilm Teenage Sex & Death at Camp Miasma zu sehen. Sie selbst nennt sich einen sehr sexuellen Menschen, dessen Verständnis der eigenen Sexualität sich über die Jahre verändert habe. Nach diesem Film könnte für sie allerdings das Ende dieses offen sexuellen Kapitels ihrer Karriere kommen, sagte sie.
Bekannt wurde Anderson vor allem durch eigenständige Frauenfiguren: FBI-Agentin Dana Scully in Akte X, Sexualtherapeutin Jean Milburn in Sex Education und Psychiaterin Bedelia Du Maurier in Hannibal - Rollen, die ihr über die Jahre eine große queere Fangemeinde eingebracht haben.
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