Die kürzlich von der Merz-Regierung beschlossene Mini-Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) stößt auf scharfe Kritik seitens der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland (LSVD+). Die Reform, die lediglich geringfügige Anpassungen vorsieht, wird als unzureichend bewertet, um die Diskriminierung von Minderheiten effektiv zu bekämpfen. Kritiker bemängeln, dass die vorgeschlagenen Änderungen weder die bestehenden Lücken im Gesetz schließen noch einen wirklichen Fortschritt in der Antidiskriminierungspolitik darstellen. Die Forderung nach umfassenderen Maßnahmen wird lauter, um den Schutz von Minderheiten in Deutschland zu stärken.
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