In einem überraschenden Schritt hat das Repräsentantenhaus von New Hampshire ein Gesetz verabschiedet, das Transgender-Personen daran hindert, Badezimmer zu nutzen, die ihrer Geschlechtsidentität entsprechen. Diese Entscheidung markiert eine Abkehr von der allgemeinen Haltung in Neuengland, wo solche Fragen weitgehend als gelöst galten. Die Republikaner im Bundesstaat argumentieren, dass das Gesetz notwendig sei, um die Privatsphäre und Sicherheit aller Bürger zu gewährleisten. Kritiker hingegen sehen darin einen diskriminierenden Rückschritt, der die Rechte von Transgender-Personen erheblich einschränkt. Die Debatte über das Gesetz hat landesweit Aufmerksamkeit erregt und könnte weitreichende Auswirkungen auf die LGBTQ+-Gemeinschaft in der Region haben.
Verwandte Artikel
Megan Rapinoe: Trans-Sportverbote schaden allen Mädchen und Frauen
Die frühere Fußball-Nationalspielerin warnt vor Gesetzen, die Mädchen zu medizinischen Geschlechtstests zwingen würden – und berichtet, wie sie selbst wegen ihres Engagements für Trans-Rechte einen Werbevertrag verlor.
Mormonenkirche bewirbt versehentlich Modemarke für schwule Ex-Mitglieder
Auf Instagram und Facebook postete die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ein Interview mit einem Designer – ohne zu wissen, dass er hinter einer Modemarke für queere Ex-Mormonen steckt.
US-Gesundheitsministerium kippt Pläne für Anti-Trans-Krankenhausregel
Die US-Behörde HHS lässt eine Verordnung fallen, die Kliniken bei geschlechtsangleichender Versorgung Minderjähriger die komplette Medicare- und Medicaid-Finanzierung entzogen hätte – nach mehr als 30.000 Protestschreiben.