Das US-Außenministerium hat eine neue Regelung eingeführt, die von Visa-Antragstellern verlangt, ihr bei der Geburt zugewiesenes Geschlecht anzugeben. Diese Änderung könnte Transgender- und nicht-binäre Reisende einer verstärkten Prüfung, Verzögerungen, Visa-Verweigerungen oder sogar Abschiebungen aussetzen, wenn ihre Dokumente nicht übereinstimmen. Aktivisten warnen, dass diese Regelung zu Diskriminierung und unnötigen Hürden für Transgender-Personen führen könnte, die in die USA einreisen wollen. Die Maßnahme wird als Teil einer breiteren Strategie gesehen, die Rechte von LGBTQ+-Personen zu beschneiden.
Verwandte Artikel
Megan Rapinoe: Trans-Sportverbote schaden allen Mädchen und Frauen
Die frühere Fußball-Nationalspielerin warnt vor Gesetzen, die Mädchen zu medizinischen Geschlechtstests zwingen würden – und berichtet, wie sie selbst wegen ihres Engagements für Trans-Rechte einen Werbevertrag verlor.
Mormonenkirche bewirbt versehentlich Modemarke für schwule Ex-Mitglieder
Auf Instagram und Facebook postete die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ein Interview mit einem Designer – ohne zu wissen, dass er hinter einer Modemarke für queere Ex-Mormonen steckt.
US-Gesundheitsministerium kippt Pläne für Anti-Trans-Krankenhausregel
Die US-Behörde HHS lässt eine Verordnung fallen, die Kliniken bei geschlechtsangleichender Versorgung Minderjähriger die komplette Medicare- und Medicaid-Finanzierung entzogen hätte – nach mehr als 30.000 Protestschreiben.