Ein US-Gericht hat das Verbot der Gesundheitsversorgung für Transgender-Erwachsene in einem Bundesstaat bestätigt.
Ein Bundesgericht in den USA hat ein Gesetz bestätigt, das die Gesundheitsversorgung für Transgender-Erwachsene in einem Bundesstaat verbietet. Das Urteil des 4. Berufungsgerichts erlaubt West Virginia, Medicaid-Leistungen für geschlechtsangleichende Operationen zu verweigern. Diese Entscheidung wird als besorgniserregender Präzedenzfall für die Gesundheitsversorgung im ganzen Land angesehen. LGBTQ+-Aktivisten und Menschenrechtsorganisationen kritisieren das Urteil scharf und befürchten, dass es zu einer Zunahme von Diskriminierung und schlechterer Gesundheitsversorgung für Transgender-Personen führen könnte. Sie fordern eine Überprüfung der Entscheidung und eine stärkere Unterstützung der Rechte von Transgender-Personen.
Verwandte Artikel
Hubig will Jugendschöffenamt für nichtbinäre Personen öffnen
Ein Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums streicht die Vorgabe „ein Mann und eine Frau“ im Jugendgerichtsgesetz. Hauptziel der Reform ist aber der Schutz vor Extremisten im Ehrenamt.
Rekord an Buchverboten: US-Schulen sperrten fast 12.000 Titel
Laut PEN America haben öffentliche Schulen in den USA im Schuljahr 2025/26 11.982 Bücher verbannt, so viele wie nie seit Beginn der Erhebung 2021. Texas und Florida verantworten 95 Prozent der Verbote.
HRC-Umfrage: Die meisten queeren Erwachsenen in den USA leben offen, doch das politische Klima bremst
Vor dem Coming-out-Tag veröffentlicht die Human Rights Campaign Umfrageergebnisse: 85 Prozent der befragten LGBTQ+-Erwachsenen leben mehr oder weniger offen, 56 Prozent sagen, das politische Klima mache sie zurückhaltender.