Der frühere NBA-Center Jason Collins, 2013 als erster aktiver Spieler einer großen US-Profiliga offen schwul, ist im Alter von 47 Jahren gestorben. Sein Testament bedenkt auch zwei Organisationen für queere Jugendliche.
Bild: KI-generiert · Illustration
Der frühere NBA-Center Jason Collins ist im Alter von 47 Jahren gestorben, nach einem rund achtmonatigen Kampf gegen ein Glioblastom, eine besonders aggressive Form von Hirnkrebs mit sehr geringer Überlebensrate. Seine Familie teilte den Tod am Dienstag mit.
Collins hatte im April 2013 in einem persönlichen Text für Sports Illustrated sein Coming-out bekannt gegeben – als erster aktiver Spieler einer großen nordamerikanischen Profiliga im Männer-Teamsport. Damals war er Free Agent; in der folgenden Saison bestritt er noch 22 Spiele für die Brooklyn Nets, unter anderem mit der Rückennummer 98 zu Ehren des ermordeten Matthew Shepard.
Über 13 Jahre spielte Collins unter anderem für die New Jersey Nets, die Atlanta Hawks, die Boston Celtics und die Washington Wizards; mit den Nets erreichte er zweimal das NBA-Finale. NBA-Commissioner Adam Silver würdigte ihn für „herausragende Führungsqualität und Professionalität" während seiner gesamten Karriere, sein früherer Coach Jason Kidd nannte ihn einen „Pionier" mit „Mut, wie man ihn selten sieht".
Gerichtsunterlagen, aus denen TMZ Sports zitiert, geben nun Einblick in sein im Oktober 2025 unterschriebenes Testament. Sein Vermögen von mehr als 1,8 Millionen Dollar geht überwiegend an seine Eltern, seinen Bruder, einen Cousin, seinen Ehemann Brunson Green und seine Tante Teri Collins, die zugleich als Nachlassverwalterin eingesetzt ist. Zwei Organisationen, die queere Jugendliche unterstützen, sind ebenfalls bedacht: Glisten und die Point Foundation, ohne dass das Dokument konkrete Summen nennt.
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