Caster Semenya kritisiert die neuen IOC-Richtlinien für "Geschlechtertests" als beschämend und ruft zum Widerstand auf.
Caster Semenya, die südafrikanische Mittelstreckenläuferin und zweifache Olympiasiegerin, hat die neuen Richtlinien des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für sogenannte "Geschlechtertests" scharf kritisiert. Sie bezeichnete die Maßnahmen als "beschämend" und "diskriminierend". Semenya, die selbst jahrelang im Zentrum der Debatte um Geschlechtsidentität im Sport stand, plant nun, eine Bewegung gegen diese Richtlinien zu formieren. Die neuen Regeln verlangen von Athletinnen, sich vor Wettbewerben einem einmaligen Test zu unterziehen, um ihre Teilnahmeberechtigung zu bestätigen. Semenya argumentiert, dass diese Praxis nicht nur die Integrität des Sports untergräbt, sondern auch die Menschenrechte der betroffenen Athletinnen verletzt. Sie fordert das IOC auf, den "Unsinn" zu beenden und die Richtlinien zu überdenken.
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