Seit der Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes im November 2024 haben in Sachsen 2.884 Menschen ihren Geschlechtseintrag offiziell ändern lassen. Besonders in Leipzig gab es eine hohe Anzahl an Änderungsanträgen, die die Zahlen in Dresden und Chemnitz übersteigen. Die meisten Änderungen erfolgten von weiblich zu männlich. Das Gesetz erleichtert es trans* und nicht-binären Personen, ihre Geschlechtsidentität rechtlich anerkennen zu lassen, ohne langwierige medizinische oder psychologische Gutachten. Diese Entwicklung wird von der LGBTIQ+-Community als wichtiger Fortschritt in Richtung Gleichberechtigung und Akzeptanz gefeiert. Die Behörden in Sachsen haben angekündigt, den Prozess weiterhin zu unterstützen und zu vereinfachen.
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