Die Foundation Prout at Work hat die Auszeichnung zum neunten Mal vergeben, unter anderem an Netzwerke von BASF, Microsoft und der Deutschen Bank.
Bild: KI-generiert · Illustration
Die Foundation „Prout at Work“ hat ihre Queer Network Awards zum neunten Mal vergeben. Die Preisverleihung fand am Donnerstag im Rahmen der Jahreskonferenz bei Microsoft in Köln statt. Ausgezeichnet wurden Unternehmensnetzwerke, die sich für die Rechte queerer Menschen am Arbeitsplatz einsetzen.
In der Kategorie „Big Impact Initiative“ gewann LGBT+Friends der BASF SE. Das Netzwerk übertrug das aus der Chemie bekannte Bild des Produktaustritts auf Diskriminierung am Arbeitsplatz. Eine Taschenkarte für alle Beschäftigten soll psychologische Sicherheit stärken, ihre Botschaft lautet „Erkennen. Ansprechen. Unterstützen.“
Den „Rising Star Award“ erhielt BERqueer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Rund 40 Beschäftigte aller Fachbereiche engagieren sich dort, seit das Netzwerk im November 2024 gegründet wurde. Es war beim Lesbisch-Schwulen Stadtfest Berlin vertreten, nahm am ersten CSD in Königs Wusterhausen teil und ermutigt Mitarbeitende, mit Stickern Haltung zu zeigen.
Als „Global Leader Network“ zeichnete die Jury GLEAM bei Microsoft aus. Regionale Gruppen stimmen Strategien und Projekte weltweit ab, auch in Ländern, in denen die Rechte von LGBTQIA+-Personen eingeschränkt sind.
Der „Queer Network Sustainability Award“ ging an dbPride der Deutschen Bank. Das Netzwerk entstand im Jahr 2000 aus einer Initiative von 15 Beschäftigten in Deutschland. Heute zählt es über 4.000 Mitglieder und Verbündete weltweit und gehört zu den größten Employee Resource Groups der Bank.
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