In Frankfurt kam es nach der jährlichen IDAHOBITA*-Kundgebung zu einem Vorfall, der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregte. Teilnehmer der Veranstaltung, die sich gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit richtet, wurden auf ihrem Heimweg beleidigt. Die Polizei ermittelt nun wegen des Vorfalls und sucht nach Zeugen, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Die Stadt Frankfurt hat die Tat aufs Schärfste verurteilt und betont, dass solche Angriffe auf die Vielfalt und Toleranz der Stadt nicht toleriert werden.
Verwandte Artikel
Bundesfamilienministerin Prien streicht Förderung für queeres Jugendnetzwerk Lambda
Nach über drei Jahrzehnten staatlicher Unterstützung verliert das bundesweit einzige spezialisierte Jugendnetzwerk für queere junge Menschen seine Finanzierung – dem Verein droht das Aus.
Correctiv-Recherche: AfD setzt KI-Tool für queerfeindliche Propaganda ein
Eine verdeckte Recherche zeigt, wie die AfD mit der internen Plattform „Alternita" automatisiert Kampagnenmaterial erstellt – darunter Warnungen vor einer „Regenbogendiktatur".
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.