Gareth Thomas, ehemaliger Rugby-Star und bekannter Aktivist, hat die LGBTIQ+-Community eindringlich vor den Gefahren von Chemsex gewarnt. Chemsex, der Konsum von Drogen während sexueller Aktivitäten, birgt erhebliche gesundheitliche Risiken, darunter Abhängigkeit und die erhöhte Gefahr von sexuell übertragbaren Infektionen. Thomas, der selbst offen mit seiner HIV-Diagnose umgeht, betont die Wichtigkeit von Aufklärung und Unterstützung für Betroffene. Er fordert mehr Ressourcen für Präventionsprogramme und betont die Rolle der Gemeinschaft bei der Schaffung eines sicheren Umfelds. Die Diskussion über Chemsex hat in den letzten Jahren zugenommen, da immer mehr Menschen die damit verbundenen Risiken erkennen und ansprechen.
Verwandte Artikel
40 Jahre nach homophobem Mord: Brüder in Großbritannien verurteilt
Anthony Littler wurde 1984 in London erschlagen, weil die Täter ihn für schwul hielten. Erst ein Geständnis nach fast drei Jahrzehnten brachte den Fall wieder ins Rollen.
HIV-Fachleute warnen vor wachsenden Versorgungslücken
Bei einem Berliner Fachtreffen schlagen HIV-Expertinnen und -Experten Alarm: Sinkende internationale Finanzierung und regionale Unterschiede in Deutschland gefährden Fortschritte bei Prävention und Behandlung.
Studie: Trans Männer verlieren Schwangerschaften offenbar häufiger
Eine Übersichtsstudie deutet auf höhere Fehlgeburtenraten bei trans Männern hin – belastbare Schlüsse lassen die vorhandenen Daten laut den Forschenden aber noch nicht zu.