Die LGBTIQ+-Helpline in den USA wird neu gestartet, jedoch ohne das Trevor Project.
Die LGBTIQ+-Helpline in den USA soll neu gestartet werden, allerdings ohne die Beteiligung des Trevor Projects, das ursprünglich mit dem Aufbau des Dienstes betraut war. Die neue Anlaufstelle soll dennoch umfassende Unterstützung für die queere Community bieten und als wichtiger Ansprechpartner in Krisensituationen dienen. Die Entscheidung, das Trevor Project nicht einzubeziehen, hat zu Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung und den Umfang der angebotenen Dienste geführt. Dennoch bleibt die Notwendigkeit einer solchen Helpline unbestritten, da viele LGBTIQ+-Personen weiterhin mit Diskriminierung und psychischen Belastungen konfrontiert sind.
Verwandte Artikel
Rekord an Buchverboten: US-Schulen sperrten fast 12.000 Titel
Laut PEN America haben öffentliche Schulen in den USA im Schuljahr 2025/26 11.982 Bücher verbannt, so viele wie nie seit Beginn der Erhebung 2021. Texas und Florida verantworten 95 Prozent der Verbote.
HRC-Umfrage: Die meisten queeren Erwachsenen in den USA leben offen, doch das politische Klima bremst
Vor dem Coming-out-Tag veröffentlicht die Human Rights Campaign Umfrageergebnisse: 85 Prozent der befragten LGBTQ+-Erwachsenen leben mehr oder weniger offen, 56 Prozent sagen, das politische Klima mache sie zurückhaltender.
US-Bildungsministerium nimmt Title-IX-Schutz für LGBTQ-Studierende zurück
Das US-Bildungsministerium hat die Title-IX-Regel von 2024 aufgehoben, die auch Schutz vor Diskriminierung wegen der Geschlechtsidentität vorsah. Es gelten wieder die Vorgaben aus Trumps erster Amtszeit. LGBTQ-Verbände und Opferschutzgruppen kritisieren den Schritt.