In den USA sorgt der christliche Mobilfunkanbieter Radiant Mobile für Aufsehen, indem er gezielt alle queeren Inhalte für seine Kundinnen und Kunden blockiert. Der Anbieter wirbt damit, dass seine Nutzerinnen und Nutzer nur auf 'sichere', heterosexuelle Inhalte zugreifen können. Dies geschieht im Netz des deutschen Anbieters T-Mobile. Menschenrechtsorganisationen und LGBTQ+ Aktivistinnen und Aktivisten haben diese Praxis scharf kritisiert und als diskriminierend bezeichnet. Sie warnen davor, dass solche Maßnahmen die Isolation und Diskriminierung von LGBTQ+ Personen verstärken könnten. Radiant Mobile verteidigt sich mit dem Argument, dass sie lediglich den Wünschen ihrer christlichen Kundschaft nachkommen. Diese Entwicklung wirft Fragen zur Netzneutralität und zur Verantwortung von Telekommunikationsanbietern auf.
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