Eine alarmierende Zunahme von Gewalt gegen Homosexuelle wird derzeit in Uganda verzeichnet. Laut einer lokalen Rechtshilfeorganisation haben sich die Angriffe seit Januar 2026 rapide erhöht. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit einer zunehmend feindlichen politischen und sozialen Atmosphäre gegenüber der LGBTQ+ Community in Uganda. Menschenrechtsgruppen fordern die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf die ugandische Regierung auszuüben, um diese Gewalt zu stoppen und die Rechte von LGBTQ+ Personen zu schützen. Der Anstieg der Gewalt wird auch mit der Einführung neuer Anti-Homosexuellen-Gesetze in Verbindung gebracht, die von der Regierung geplant werden. Diese Situation verdeutlicht die dringende Notwendigkeit internationaler Unterstützung und Solidarität.
Verwandte Artikel
Indonesien erklärt LGBTIQ+-Community per Dekret zur Bedrohung
Ein Präsidialdekret stuft LGBTIQ+-Menschen in Indonesien offiziell als Bedrohung für die nationale Sicherheit ein. Seither berichten Menschenrechtsorganisationen von organisierter Gewalt, Erpressung durch selbsternannte Milizen und Polizeirazzien gegen queere Menschen im ganzen Land.
Uganda lässt Anklage gegen Frauen nach Kuss-Vorwurf fallen
In Uganda sind Ermittlungen gegen zwei Frauen eingestellt worden, denen ein öffentlicher Kuss und eine gleichgeschlechtliche Zusammenkunft vorgeworfen wurden. Ihnen drohte nach dem verschärften Anti-Homosexuellen-Gesetz eine Haftstrafe von bis zu zwanzig Jahren.
Uganda: Anklage gegen lesbisches Paar nach öffentlichem Kuss fallengelassen
Nach fast einem halben Jahr im Ausnahmezustand ist die Anklage gegen zwei Frauen in Uganda eingestellt worden. Aktivist*innen sprechen von einem seltenen Erfolg gegen eines der härtesten Anti-LGBT-Gesetze der Welt.