Im Niger hat die regierende Militärjunta eine Welle von Festnahmen gegen queere Menschen gestartet. Menschenrechtsorganisationen berichten von mindestens 40 Festnahmen seit der Einführung von Verboten gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten. Die Situation könnte zu einer Explosion der HIV-Neuinfektionen führen, da die betroffenen Personen keinen Zugang zu medizinischer Versorgung mehr haben. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich besorgt über die Entwicklung im westafrikanischen Land. Die Maßnahmen der Junta werden als Rückschritt in der Menschenrechtslage des Landes gewertet.
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