Im Niger hat die regierende Militärjunta eine Welle von Festnahmen gegen queere Menschen gestartet. Menschenrechtsorganisationen berichten von mindestens 40 Festnahmen seit der Einführung von Verboten gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten. Die Situation könnte zu einer Explosion der HIV-Neuinfektionen führen, da die betroffenen Personen keinen Zugang zu medizinischer Versorgung mehr haben. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich besorgt über die Entwicklung im westafrikanischen Land. Die Maßnahmen der Junta werden als Rückschritt in der Menschenrechtslage des Landes gewertet.
Verwandte Artikel
Amnesty International stuft Rowling-Krisenzentrum als menschenrechtsfeindlich ein
In einem neuen Bericht ordnet Amnesty International UK das von J.K. Rowling gegründete Frauenkrisenzentrum Beira's Place der anti-rechte-Bewegung gegen Trans-Personen zu. Rowling und das Zentrum äußerten sich bislang nicht dazu.
Gleichstellung in Nepal - Regierung muss die Ehe für LGBTIQ+-Menschen final öffnen
Das Oberste Gericht in Nepal hat die Ehe für alle bestätigt und fordert die Regierung auf, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Erneute Kritik an FIFA - Umgang mit WM-Ländern, die Homosexualität kriminalisieren
Der britische Menschenrechtsaktivist Peter Tatchell kritisiert die FIFA für ihren Umgang mit Ländern, die Homosexualität kriminalisieren.