In Schottland hat eine neue Richtlinie zur Erfassung des 'biologischen Geschlechts' bei polizeilichen Personalienaufnahmen für Proteste gesorgt. Queere Aktivisten kritisieren, dass dieser Schritt einen Rückschritt in der Anerkennung von trans* Rechten darstellt. Die Polizei verteidigt die Maßnahme als notwendig für statistische Zwecke, doch Kritiker sehen darin eine Diskriminierung und einen Angriff auf die Identität von trans* Personen. Die Diskussion über den Umgang mit Geschlechtsidentität bleibt in Schottland ein umstrittenes Thema.
Verwandte Artikel
Bundesrichter kippt Texas' Drag-Verbot als verfassungswidrig
Ein US-Bezirksrichter hat das texanische Gesetz gegen „sexuell orientierte“ Auftritte für zu vage und verfassungswidrig erklärt. Der Bundesstaat will in Berufung gehen.
Schottland: Frau muss nach transfeindlichen Nachrichten zahlen
Eine 67-Jährige aus Port Bannatyne muss nach transfeindlichen Nachrichten an eine trans Frau 500 Pfund Entschädigung zahlen. Der Sheriff nannte es ein klares Hassverbrechen.
Schüler verklagen Schulbezirk in Virginia wegen blockierter Gay-Straight Alliance
Mit Unterstützung der ACLU of Virginia verklagen zwei Schüler ihren Schulbezirk, weil dieser die Gründung einer Gay-Straight Alliance verhindert und dafür eigens seine Klub-Regeln geändert haben soll.