Die US-Regierung sieht die christliche Bevölkerung als besonders diskriminiert an. Queere Menschen zu diskriminieren wird als Grundrecht von Gläubigen verstanden.
Die Trump-Regierung hat erneut für Aufsehen gesorgt, indem sie den Schutz von queeren Menschen als "antichristlich" bezeichnet hat. In einer aktuellen Stellungnahme wird die christliche Bevölkerung der USA als besonders diskriminierte Gruppe dargestellt. Diese Argumentation wird genutzt, um das Diskriminieren von queeren Menschen als ein Grundrecht der Gläubigen zu verteidigen. Diese Haltung stößt sowohl national als auch international auf scharfe Kritik. Menschenrechtsorganisationen und LGBTQ+-Aktivisten verurteilen die Rhetorik als rückschrittlich und gefährlich. Die Debatte um die Rechte von queeren Menschen in den USA bleibt somit weiterhin ein umkämpftes Thema.
Verwandte Artikel
DFB sperrt Ex-Zweitligatrainer Härtel wegen diskriminierenden Verhaltens
Das DFB-Sportgericht verhängt gegen Jens Härtel ein zwölfwöchiges Funktionsverbot, vier Wochen davon zur Bewährung. Dazu kommt ein Deeskalationstraining.
Rekord an Buchverboten: US-Schulen sperrten fast 12.000 Titel
Laut PEN America haben öffentliche Schulen in den USA im Schuljahr 2025/26 11.982 Bücher verbannt, so viele wie nie seit Beginn der Erhebung 2021. Texas und Florida verantworten 95 Prozent der Verbote.
HRC-Umfrage: Die meisten queeren Erwachsenen in den USA leben offen, doch das politische Klima bremst
Vor dem Coming-out-Tag veröffentlicht die Human Rights Campaign Umfrageergebnisse: 85 Prozent der befragten LGBTQ+-Erwachsenen leben mehr oder weniger offen, 56 Prozent sagen, das politische Klima mache sie zurückhaltender.